Heaven’s Gate Reviews

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Montana am Ende des 19. Jahrhunderts. Ein weites Land, aber nicht weit genug nach Meinung der mächtigen Viehzüchter. Mit allen Mitteln versuchen sie, Einwanderer aus Osteuropa zu vertreiben. Die “Rechte” der Viehbarone verteidigend, jagt Revolverhe

Heaven's Gate

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Heaven’s Gate Produktmerkmale

  • FSK 16

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3 comments

  1. Ray "rayw260" · ·

    38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

    Der grösste Filmflop aller Zeiten…., 2. Mai 2008

    Von Ray “rayw260” (Rheinfelden) – Alle meine Rezensionen ansehen
      

    Rezension bezieht sich auf: Heaven’s Gate (DVD)

    tja, dieses Etikett wird der Film nie abstreifen können. Und dieses Etikett macht es ja auch schwer, den Film total unvoreingenommen zu sehen.Die United Artists wollten damals Aussergewöhnliches wagen, deshalb liess man Cimino, vor allem nach seinem Megaerfolg “Deer Hunter” freie Hand.Aber die Produktionskosten stiegen ums 5fache höher als geplant auf 40 Mio. Dollar an und dann wurde der Film durch die vernichtende und böswillige Reaktion der US-Kritik zum absoluten Kassendebakel.”Heavens Gate” besiegelte das Ende des Western, das Ende der United Artists und vor allem das Ende des amerikanischen Autorenfilms.Erst Jahre später konnte der Film vor allem in Europa eine Fangemeinde gewinnen und man erkannte auch viele Vorzüge dieses sicherlich monströsen und maßlosen Werkes.Vilmos Zsigmond setzt diese Ereignisse um den Johson County War kameratechnisch wunderbar in Szene.Ein unrühmliches Bild aus der US-Geschichte. Diese Emmigranten, die Rinder schlachten, weil sie Hunger haben, aber vom Großkapital und der Staatsgewalt den Pferdedieben gleichgestellt werden und so zum Abschuss freigegeben werden. Ein ganz legale Todesliste ist im Umlauf und die bezahlten Killer erledigen gesetzestreu ihre Arbeit.Die Hauptfiguren in diesem Szenario sind Sheriff James Averil (Kris Kristofferson), der Killer Nathan D. Champion (Christopher Walken), der irgendwann wegen Ella Watson (Isabelle Huppert), die auch auf der Todesliste landet, die Seiten wechselt. Beide Männer haben eine Beziehung mit der Prostituierten Ella.Ein bisschen fehlt den Dialogen vielleicht die Tiefe und vielleicht auch eine Balance der Emotionalität. So wechseln sich in der authentisch wirkenden Kulisse, die bis ins kleinste Detail sehr gut eingefangen wird, total brilliante Szenen (beispielsweise die Sequenz im Festzelt, die mit dem zum Tanz aufspielenden Rollschuhfahrer beginnt und mit dem gemeinsamen Walzer von Averill und Ella endet) mit einigen weniger gut gelungenen und eher uninteressanten Szenen.Alles in allem ist es aber ein sehr gelungener und hochinteressanter Film über ein weniger bekanntes Ereignis der US-Geschichte, was allerdings auch kein Wunder ist, dass solche Ereignisse in den Geschichtsbüchern nicht auftauchen.Erst mehr als 20 Jahre später konnte Scorsese mit “Gangs of New York” einen filmischen Verwandten von “Heavens Gate” realisieren, der im Grund die gleiche Botschaft über das Werden einer Nation weit ab vom akzeptierten Konsens vermittelt “Amerika wurde in den Strassen geboren”.Scorsese hatte es aber 20 Jahre später dann auch viel leichter seine Message durchzubringen

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  2. Tristram Shandy · ·

    14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

    “One Western to Rule Them All […] and in Darkness Bind Them / In the Land of Mordor Where the Shadows Lie”, 7. Januar 2011

    Von Tristram ShandyAlle meine Rezensionen ansehen
      

      

    Rezension bezieht sich auf: Heaven’s Gate (DVD)

    Und das im doppelten, vom Regisseur Michael Cimino sicher nicht beabsichtigten Sinne. Zum einen war er – das ist kaum zu übersehen – nachdem ihm United Artists angesichts seines Erfolgs mit “The Deer Hunter” (1978) knapp 11,5 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt hatte, angetreten, um den Mythos vom Old West ad absurdum zu führen, und wer sich “Heaven’s Gate” (1980) von Anfang bis Ende ansieht, der muß zugeben, daß ihm das gelungen ist, denn gegen die Illusionslosigkeit dieses Filmes wirken selbst die zynischen Italo-Western – “Il grande silenzio” vielleicht einmal ausgenommen – bei all ihrer Qualität wie spätpubertierendes Existentialismusgepose.Zum anderen hat Cimino den Western wirklich nach Mordor verbannt, denn nach dem finanziellen Desaster – Ciminos Perfektionismus ließ das Budget des Filmes auf circa 44 Millionen Dollar ansteigen*, doch spielte der Film in den Vereinigten Staaten kaum 3,5 Millionen Dollar ein -, das über United Artists hereinbrach, galt der Western fortan als übelstes Kassengift. Erst in den 90er Jahren kam es zu einer nennenswerten, wenngleich zögerlichen Wiederentdeckung des Genres, und die Cowboys traten wieder aus dem Schatten Mordors hervor.Warum wurde “Heaven’s Gate” eine solche Katastrophe? Dafür mag es sicher mehrere Gründe geben. Zum einen wird das Thema des Filmes das Publikum überfordert haben – weniger intellektuell, als vielmehr emotional. Cimino erzählt die Geschichte zweier Männer aus der Oberschicht: Während James Averill (Kris Kristofferson) in den Westen geht und in Jackson County, Wyoming, Sheriff wird, wo er die Belange der armen Leute vertritt, verfällt sein Freund Billy Irvine (John Hurt) dem Zynismus und dem Alkohol und sieht sich als Opfer seiner eigenen Klasse. Als Mitglied der Viehzüchtervereinigung, die Jackson County von den kleinen Siedlern befreien will, weil diese ihre großkapitalistischen Interessen hemmen, spricht er sich zwar gegen die drakonischen Maßnahmen aus, die vom Vorsitzenden Clanton (Sam Waterston), durchgepeitscht werden – wie er sagt, sogar mit Billigung des Präsidenten -, doch er kann sie nicht verhindern und wird so zu ihrem bitteren, aber tatlosen Kommentator. Clanton heuert im Namen der Vereinigung 50 Killer an und stellt 125 Namen von kleinen Siedlern auf einer Todesliste zusammen, um zu einem regelrechten Vernichtungsfeldzug gegen die Siedler aufzurufen. Auch der Killer Nathan Champion (Christopher Walken) arbeitet anfangs für Clanton, doch als eine Gruppe von Söldnern die Prostituierte Ella (Isabelle Huppert), in die sowohl er als auch Averill verliebt ist, vergewaltigen, wechselt er die Seiten. Am Ende kommt es zu einer unbarmherzigen Schlacht zwischen den von Averill angeführten Siedlern und den mörderischen Kopfgeldjägern, die im letzten Moment durch das Eingreifen der Armee gerettet werden.Der Kampf der anständigen armen Leute gegen die bösen Reichen muß – das verlangt schon das geschäftliche Interesse eines Filmproduzenten – in Hollywood immer zugunsten des kleinen Glückes enden, und am besten in einer Konstellation, die die Legitimation von Reichtum als solchem nicht zu sehr in Frage stellt. Dies allerdings geschieht in “Heaven’s Gate” nicht. Cimino zeigt in der letzten halben Stunde seines Filmes Bilder, die man lieber nicht sehen möchte, wie das kaltblütige Massakrieren wehrloser Menschen durch eine bewaffnete Überzahl, die aber sehr wohl den Stempel des Realen tragen – auch wenn “Heaven’s Gate” die tatsächlichen Begebenheiten des Johnson County War übertrieben darstellt. Das Leiden und der Untergang dieser kleinen Siedler und ihrer Familien hat eine ganz andere Qualität als der Zynismus in den Italo-Western, die durch ihren manieristischen Stil – ich sage dies nicht abwertend – gleichsam anzudeuten scheinen, daß es hier nicht um die Abbildung der Realität, sondern um ihre künstlerische Überzeichnung geht. Keinerlei Manierismus, kein Spiel mit der Form um des Spieles willen bei Cimino!Auch Cimino arbeitet mit visuellen Kunstgriffen, doch sind sie nicht l’art pour l’art, sondern sie dienen seiner Geschichte. Das fängt bereits mit den blassen Farben, in denen der Film photographiert ist, an, wird durch das Fehlen leuchtender Farben doch deutlich gemacht, daß es um ein düsteres Kapitel, vielleicht sogar Prinzip der amerikanischen Geschichte geht. Außerdem drückt diese Art der Farbgebung auch aus, daß wir – dies wird im Epilog deutlich – die Erinnerungen Averills, eines desillusionierten, trotz seines Wohlstands unglücklichen und trotz seiner weiblichen Begleitung einsamen Mannes, teilen.Eine erste beindruckende Szene ist dann der Moment, in dem ein Bauer, der gestohlenes Vieh schlachtet, von Champion durch ein…

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  3. Thomas Bertram · ·

    14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

    Schade um ein Meisterwerk, 23. Februar 2009

    Von Thomas BertramAlle meine Rezensionen ansehen
      

    Rezension bezieht sich auf: Heaven’s Gate (DVD)

    Schön, dass es diesen Meilenstein des Western-Genres auf DVD gibt – leider in äußerst schwacher Bild- und Tonqualität. Während neben der generellen Unschärfe der teils auch flackernden Bilder in vielen Szenen auch noch störende Lichtreflexe das Sehvergnügen trüben, bleiben auch die Dialoge oft genug unverständlich, weil im Mix die Nebengeräusche viel zu sehr im Vordergrund stehen. Zudem hätte man sich einen direkten Zugriff auf die Pause mit der Ouvertüren-Musik zum Teil 2 gewünscht, um nicht auch noch auf der DVD mühsam suchen zu müssen (natürlich nur für all jene interessant, die sich 3:19 h nicht am Stück anschauen mögen). Dennoch trotz mangelnder DVD-Umsetzung: Dieser Film sollte in keiner Western-Sammlung und eigentlich auch in keiner Filmsammlung fehlen.

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